Neujahrstreffen 2024

70 und 60 Jahre im MTV sind Jutta Schlüter, Detlef List und Henning Koch 

Der 1. Vorsitzende, Heinz Schnabel, freute sich, dass sich trotz Handball-EM und winterlicher Witterung, Jubilare/innen und Ehrenamtliche etwas vollzähliger als in den zurückliegenden Coronajahren wiedersehen und verabreden konnten. Er machte deutlich, dass das Neujahrstreffen mit einem kleinen Imbiss und Getränken ein Zeichen des Dankes und der Wertschätzung für unsere Jubilare/innen, unsere Ehrenamtlichen, Übungsleiter/innen, Trainer/innen und Sponsoren ist. Dem Vorstand ist es bewusst, dass ein ehrenamtliches Engagement nicht selbstverständlich ist.

Zur aktuellen Situation im MTV stellte er in kurzer Form fest:

Der Mitgliederstand weist zum Jahresabschluss 2023 nach der Coronadelle wieder einen Stand von über 1000 Mitgliedern auf. Die Kassenabschlüsse sind ausreichend gut und stellen ein sicheres Fundament für 2024 dar. Ob die Beitragssituation in Verbindung mit der allgemeinen erheblichen Verteuerung künftig noch ausreicht wird bis zur Jahreshauptversammlung 2024 bewertet werden.

Mit einem kleinen bildhaften Jahresrückblick wurden die Highlights von 2023 präsentiert. In diesem Zusammenhang wies er daraufhin, dass mit unseren Trainern und Übungsleitern gut 20 Gruppen betreut werden. Das heißt Woche für Woche von montags bis sonntags werden pflichtbewusst Trainings- und Übungsstunden angeboten. Dafür sprach er allen im Namen des Vorstands Dank, Respekt und höchste Wertschätzung aus.

Folgende Jubilare/innen können auf langjährige Mitgliedschaften zurückblicken:
Für 25 Jahre Mitgliedschaft: Annemarie Werner, Florian Jacobs, Renate Saak, Vanessa Fricke
für 40 Jahre Mitgliedschaft: Manfred Saak, Dr. Axel Zimmermann, Marianne und Bolko Brunken,
Björn-Patrick Behrens
für 50 Jahre Mitgliedschaft: Gerda Dommasch, Henning Thiede, Jürgen Schön, Christian Marschall,
für 60 Jahre Mitgliedschaft: Jutta Schlüter 1) , Detlef List, Henning Koch
Neujahrstreffen 2024 11
Diesen Mitgliedern wurden am Abend des Neujahrstreffens Urkunden und Ehrennadeln überreicht. Dazu wurden interessante, kurzweilige Vereinsbiografien vorgestellt.
von links: 1. Vors. H. Schnabel, Henning Thiede, Horst Mund, Manfred Saak, Jutta Schlüter, Gerda Dommasch, Jürgen Schön, 2. Vors. G. Sievert
1) Jutta Schlüter konnte an diesem Abend mit ihrer Eintrittsbescheinigung von 1953 für die Tennisabteilung - ausgestellt auf Fräulein Lagemann -  ihre 70jährige Mitgliedschaft nachweisen. Dies wird nun korrigiert.   
 
zum Vergrößern bitte auf die Fotos klicken.                                                            Fotos: Henner Karn 

Tennisherzen bewegen Kinder

Aktion der Braunscheiger Zeitung "Goldenes Herz". Eine Spenden-Aktion mit dem Paritäschen Braunschweig
Artikel und Foto: Eric Beyen / FMN
 

In der Tennisabteilung des MTV Schöningen schlagen die Herzen für Kinder. Im kommenden Jahr soll die vierte Auflage des Sozialprojekts „Ein Tennis-Herz für Kinder“ laufen. Im Rahmen dieser Aktion dürfen kleine sozial benachteiligte Leute ein Jahr lang kostenlos Tennis spielen, mit allem, was dazu gehört, Trainer, Schläger, und so weiter. Finanziert wird die Aktion über Spenden und Sponsoren.

Doch das Engagement ist auf Nachhaltigkeit ausgelegt, wie Claudio König in einem Gespräch erklärte. Er ist Kassenwart und für das Sponsorenwesen zuständig. „Es geht darum, den Kindern gesellschaftliche Teilhabe zu ermöglichen“, sagte König in dem Gespräch. Es fand im Vereinsheim der  Tennissparte statt. 
BZ Aktion Goldenes Herz
 Die sechs Jahre alte Hanna und ihre Mutter Katharina   nahmen auch teil. Der Verein ist für das  Kind beinahe   zur zweiten Familie geworden. 
 Die sechsjährige Hanna (links) ist über die Aktion
 "Ein Tennisherz für Kinder" vom MTV Schöningen 
 zum Tennisunterricht gekommen. Trainiert wird sie
 von Claudio König.  
 Etwa 65 Kindern ermöglichten die Verantwortlichen der
 Tennissparte über ihr Projekt bereits die Teilnahme am
 Tennissport. Doch diese Zahl alleine wäre irreführend,
 denn die Verantwortlichen um Claudio König und den Vorsitzenden Thomas Hepner sind auf unterschiedlichen Ebenen sozial unterwegs: „Street-Tennis-Day“ ist so eine weitere Ebene. Sie kooperieren mit Kindertagesstätten und Schulen. Denn tatsächlich geht es um mehr. Sie wollen schlichtweg kein Kind ausschließen. So sieht man Thomas Hepner etwa beim „Bauchtennis“ als Übungseinheit mit einem Kind, das fast nichts sieht. Blindentennis. „Wenn man alle Aktionen zusammenfasst, haben wir wohl über 1000 Kinder erreicht“, resümiert Hepner.
Zurück zur Aktion „Ein Tennis-Herz für Kinder“. Auch die kleine Hanna ist über die Aktion zum Tennissport gekommen. Ihre Mama ist Krankenschwester, arbeitet in der ambulanten Pflege. Der Papa kann aus verschiedenen Gründen nicht mehr arbeiten. Es sind schwere Einschnitte. Sich „was leisten“ – für die Familie schwierig bis unmöglich. Doch es war wohl die Tennisabteilung des MTV Schöningen, die sozusagen ein Netz aufspannte. Heute ist Hannah Mitglied im Verein, der Papa engagiert sich für die Kinder, und Hannah ist sichtlich glücklich. Claudio ist ihr großer Freund, na gut, ihr Trainer. Möglich werden solche Geschichten zum Beispiel über Patenschaften, um die sich der Verein bemüht. „Das sind dann Privat- oder Firmenpatenschaften“, erklärt Claudio König, Menschen oder Unternehmen, die die Kosten einfach mal übernehmen.
Und so funktioniert das Projekt „Ein Tennis-Herz für Kinder“. Wer teilnehmen möchte, muss sich schriftlich bewerben, etwas über sich erzählen. Bis Ende März geht das. Dann folgt die Zusage. „Wir haben bislang allen zugesagt“, erklärt König, der ein paar Bewerbungsbriefe von Kindern in anonymisierter Form zeigt. Es sind rührende Zeilen, aber auch welche, die deutlich machen, dass Teilhabe in Deutschland ganz und gar nicht selbstverständlich ist.
Zunächst ein Jahr dürfen die Kinder dann aktiv trainieren. Weil der Bedarf so groß ist, hat der Verein eine Tennisschule engagiert. Der Einsatz ist hoch: An die 400 für Kinder geeignete Bälle müssen her, Schläger, Kleidung, Trainer, Versicherung und so weiter. Kostenpunkt allein für eine Aktion: An die 5000 Euro. Das persönliche Engagement und die „Schuhbörse“ innerhalb des Vereins nicht berücksichtigt. „Die Schuhfrage können wir oft unter den Mitgliedern klären, weil Kinder etwa rauswachsen“, so Claudio König. Um das soziale Engagement auf allen Ebenen weiterführen zu können, will die Sparte zudem investieren. So soll etwa ein Tragluftzelt her, eine leichte Überdachung als Witterungsschutz für die kleinen Tennisleute.

NEU: "Hockergymnastik" ab 18.01.2024

Die Sitzgymnastik bringt nicht nur Spaß, sondern hat auch viele positive Auswirkungen auf Körper und Geist. Sie hilft, die Koordinationsfähigkeit zu erhalten, zu fördern und die Grob- und Feinmotorik auszubauen. Außerdem wird der gesamte Bewegungs- und Stützapparat sowie das Herz-Kreislaufsystem mit den Übungen gestärkt.

Die Sitzgymnastik ist ein einfacher Weg, um mehr Schwung ins Leben zu bringen. Ganz einfach gesagt, ist es Gymnastik im Sitzen. Also Übungen, die sicher auf einem Stuhl, auf der Bettkante oder auf dem Hocker durchgeführt werden können und trotzdem sehr effektiv sind.

Jeder kann daran teilnehmen, denn die meisten Übungen lassen sich auch mit körperlichen Einschränkungen durchführen. Die Sitzgymnastik wird in der Gruppe durchgeführt, dadurch wird auch das Sozialverhalten positiv beeinflusst. Die Kommunikation und der Gemeinschaftssinn verbessern sich und die kognitiven Fähigkeiten werden gestärkt. Grundsätzlich ist die Bewegung gut für die Stimmung und damit auch das Wohlbefinden.

Die Gruppe wird sich erstmalig am 18. Januar 2024 ab 10:45 Uhr zusammenfinden und das Training geht über eine Stunde.

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