Bezirksmeisterschaften der U16 und U14 in Harlingerode

Jeremy Bruer - Doppelbezirksmeister im Speerwurf und Hochsprung

An den Bezirksmeisterschaften der U16 und U14 am 20.05.2017 in Harlingerode nahmen Kristin Wachenschwan (W15), Jeremy Bruer (M15), Lars Grosche (M14), Leoni Mielnik (W13), Lea Hinze (W12) und Amelie Gohlke (W12) teil.

Für Jeremy begann es mit dem Kugelstoßen nicht ganz so gut. Mehrere Stöße wurden wegen eines angeblichen technischen Fehlers (Werfen) für ungültig gegeben. Trotzdem stieß er noch 9,95m und belegte damit den 4. Platz. In der zweiten Disziplin lief es dann aber sehr gut. Er wurde mit 1,54m überraschend Bezirksmeister. Das ist neue persönliche Bestleistung im Freien.

Im Weitsprung hatte er leichte Anlaufprobleme. Mit 4,99m erzielte er sein zweitbestes Ergebnis und wurde damit 7. In seiner letzten Disziplin ließ er der Konkurrenz keine Chance. Mit der persönlichen Bestleistung von 41,50m lag er weit vorne. Er verbesserte sich um ca. 6m.

Kristin verbesserte in drei von vier Disziplinen, in der sie antrat.
80m-Hürden 14,98 Sek., 5. Platz, Weitsprung 4,45m, 6. Platz, Kugelstoßen 8,92m, 5. Platz (alles Bestleistung. Im Speerwurf wurde sie mit 20,84m Fünfte.

Leoni lief auf der 75m-Strecke mit 11,29 Sekunden persönliche Bestleistung. Damit erreichte sie den Zwischenlauf. Für den Endlauf reichte es nicht mehr. Im 60m-Hürdenlauf erzielte sie gute 12,37 Sekunden und belegte damit den 4. Platz. Einen 4. Platz belegte sie außerdem im Speerwurf mit neuer Bestleistung von 16,13m.

Ella überraschte mit guten 15,02m in ihrem ersten Speerwurf-Wettkampf. Damit kam sie als Dritte auf das Siegerpodest. Die 75m-Sprintstrecke legte sie mit persönlicher Bestleistung von 13,25 Sekunden zurück. Für den Endlauf reichte es noch nicht.

In drei Disziplinen verbesserte sich Amelie. Im 75mSprint lautet ihr Ergebnis 11,91 Sek. Im 60m-Hürdenlauf wurde sie mit 13,34 Sekunden Fünfte. Im abschließenden 800m-Lauf belegte sie den 7. Platz mit 3:12,43 Minuten.

Kreismeisterschaften in Helmstedt

Bei den Kreismeisterschaften in den Einzeldisziplinen wurden Jessica Ndotoni (Frauen) und Jeremy Bruer (Männliche Jugend U16) beide jeweils sechsfache Kreismeister.

Jessica siegte im 100m- und 200m-Sprint, im Weit- und Dreisprung sowie im Kugelstoßen und im Speerwurf.

Jeremy gewann das Speerwerfen und Kugelstoßen, siegte in allen drei Sprungdisziplinen (Weit-, Hoch- und Dreisprung). Im Dreisprung versuchte er sich erstmals und konnte auf Anhieb die 10m-Marke überspringen (10,08m). Damit qualifizierte er sich für die Landesmeisterschaften, die am 02./03. September in Verden ausgetragen werden.

Kristin Wachenschwan (Weibliche Jugend U16) siegte in vier Disziplinen (Kugel, Speer, Weit- und Dreisprung). Im Kugelstoßen landete die 3 kg-Kugel bei der neuen Bestleistung von 8,90m. Auch sie bestritt erstmals einen Dreisprung-Wettkampf und das mit großartigen 9,25m. Damit hat sie sich ebenfalls für die Landesmeisterschaften qualifiziert.

Am Start waren außerdem noch Lars Grosche (MJ U16) und Leoni Mielnik (WJ U16).
Lars wurde mit neuer persönlicher Bestzeit Dritter über 100m (14, Sek.) sowie Dritter im Kugelstoßen (Bestleistung) und im Speerwurf.

Leoni, die noch der W13 angehört, belegte den 2. Platz im Speerwurf. Den für sie schwereren 500g- Speer warf sie deutlich weiter als den 400g-Speer im vergangenen Jahr. Im Weitsprung wurde sie Dritte. 

Leider nahmen nur fünf Athletinnen und Athleten des MTV in diesem Jahr an den Kreismeisterschaften in den Einzeldisziplinen in Helmstedt teil. Das ist die niedrigste Beteiligung seit 30 Jahren. Umso wichtiger sind die Erfolge unserer Aktiven. Nur Germania gewann einen Titel mehr als der MTV. Es bleibt zu hoffen, dass es im nächsten Jahr wieder besser wird.

Kinder- und Jugendsportfest im Elmstadion

Der MTV Schöningen richtete im Schöninger Elmstadion am 06.05.2017 das erste von vier Kinder- und Jugendsportfesten in diesem Jahr im Kreis Helmstedt aus.

125 Mädchen und Jungen aus elf Vereinen beteiligten sich an den Dreikämpfen, den 3x800m-Staffelläufen und Hürdenläufen.

Erstmals wurde die elektronische Zeitmessanlage des NLV Kreis Helmstedt eingesetzt. Ingo Warnecke (TSV Lelm) hatte die gebrauchte Anlage für den Kreisverband erstanden und repariert. Um die Zeitmessanlage effektiv zu nutzen, wurden vor den Dreikämpfen Hürdenläufe ausgeschrieben. Die Beteiligung daran ließ allerdings zu wünschen übrig. Lediglich zwei Teilnehmer versuchten sich an den Hürden. Leoni Mielnik (W13) lief als einzige über die 60m-Hürden der Mädchen. Ihre Siegerzeit von 12,47 Sekunden war ganz passabel für das erste Rennen.

Die höchste Punktzahl aller Dreikämpfer erzielte Jeremy Bruer. Jeremy steigerte seine persönlichen Bestleistungen erheblich. Er sprintete die 100m in 13,41 Sekunden, sprang 5,12m weit und stieß die 4 kg Kugel auf 10,30m. Damit sammelte er 1.449 Punkte. Im Weitsprung schaffte Kristin Wachenschwan (W15) persönliche Bestleistung mit 4,47m. Keine andere sprang an diesem Tag weiter.

Die beste Weite aller Teilnehmer im Ballwurf erzielte mit 41,0 m Finn Heyer (M13).

Nach den Dreikämpfen fanden die 3x800m-Staffelläufe statt. 9 Mädchenstaffeln und 7 Jungenstaffel traten an. Dreimal siegten Staffeln des MTV Schöningen. Die schnellste Staffelzeit rannte die männliche Jugend U16 vom MTV Schöningen (9:19,31 Minuten) in der Besetzung Finn Heyer, Lars Grosche und Jeremy Bruer.

Bei der Siegerehrung gab es Urkunden für alle Aktiven. Die jeweils drei Erstplatzierten in den Jahrgängen wurde mit Medaillen geehrt.  

Die Teilnehmer des MTV. Es fehlen Leoni undd Jeremy.

Die Platzierten des MTV Schöningen

Dreikampf, Platz 1-3:

M3          1. Mats Renner                       W4      1. Henriette Kanne                     M6      Linus Decker

M6          3. Friederich Kanne                 W7          3. Lea Malin Spitzer               W9          3. Merle Höhne                                     

M9          2. Jannes Deckert                   W10        2. Henriette Fust                    M10        3. Matti Bache

W12        2. Amelie Gohlke                    W13        2. Leoni Mielnik                      M13        1. Finn Heyer

M14        1. Lars Grosche                       W15        2. Kristin Wachenschwan       M15        1. Jeremy Bruer

Sieger 3x800m-Staffeln:

Weibliche Jugend U14           1. MTV Schöningen, Finja Mielnik, Ella Hinze, Amelie Gohlke

Jungen U10                            1. MTV Schöningen, Sven Schulz, Finn Luca Spitzer, Jannes Deckert

Männliche Jugend U16          1. MTV Schöningen 9:19,31 Minuten, Finn Heyer, Lars Grosche, Jeremy Bruer

Ganz besonderer Dank gilt den vielen Kampfrichtern, Helfern und den Kuchenbäckern. Es wurde sehr viel selbstgebackener Kuchen gespendet.

 

 

Gemeinschaftsfahrt nach Jever

In den Osterferien unternahmen die Leichtathleten des MTV wieder eine fünftägige Gemeinschaftsfahrt. Da die Jugendherberge Aurich, unsere Unterkunft im vergangenen Jahr, schon frühzeitig belegt war, wurde Jever als Ziel gewählt. Die Wettervorhersage war für Mitte April nicht so gut, wie wir es uns erhofft hatten. Kälte und Regen war vorherhergesagt worden. Mit einem Stadtbus, unserem MTV-Bus und drei privaten Fahrzeugen reisten wir, dass waren Franziska und Laura, Jessica, Pauline, Lisa, Amelie, Ella, Kristin, Lea, Leonie, Melina mit Mats, Simone und Holger, Christa und Matthias mit Friederich und Henriette, Finn, Jeremy, Lars, Dominic und Robert, Heike und Günter, am Ostermontag nach Jever. Auf der Anfahrt nach Jever regnete es dann mehrfach. Gegen 12.00 Uhr waren alle in der Jugendherberge angekommen.

Nach dem Mittagessen fuhren wir nachmittags zu unserer ersten Trainingseinheit, zum vier Kilometer entfernten Stadion in Schortens. Von einem Leichtathletiktrainer des Heidmühler FC wurden wir erwartet. Er schloss uns das Tor zum Stadiongelände, Geräteraum und einer vereinseigenen Hütte auf. Die Genehmigung für unser Training war an die Bedingung geknüpft, dass immer jemand vom Ortsverein dort war. Der freie Zugang für jeden wie im Elmstadion gibt es dort nicht. Für die Unterstützung durch die Leichtathleten des Heidmühler FC bedanke ich mich an dieser Stelle ganz herzlich. 

Wir hatten Glück mit dem Wetter. Es regnete nicht mehr. Es kam auch mal die Sonne raus. Die niedrigen Temperaturen waren so viel leichter zu ertragen.

Bis zum Donnerstag wurde täglich trainiert. Alle waren eifrig bei der Sache. Am Mittwoch unternahmen wir eine Fahrt ins nahe gelegene Wilhelmshaven. Vom Südstrand fuhren wir mit einem Boot in den Jadebusen. Es herrschte Ebbe, so dass überall die Sandbänke zum Vorschein kamen. Obwohl  es nur knapp 10°C warm war, war es im Windschatten bei viel Sonnenscheín richtig angenehm auf dem Schiff. Simone entdeckte zur großen Überraschung einen Schweinswal, der immer nur kurz mit seiner Rückenflosse auftauchte. Drei Robben konnten wir schon von Weitem auf einer Sandbank ausmachen. Wir näherten uns langsam bis auf eine angemessene Sichtweite, um die Robben nicht unnötig zu stören. Während der Fahrt hatte die Besatzung ein Schleppnetz ausgelegt, dass nach ca. einer halben Stunde herausgezogen. Es stellte sich heraus, dass sehr viel Leben in dem Wattenmeer herrscht. Vor allem diverse Krebse, kleine Fische sowie pflanzliches und tierisches Plankton kam zum Vorschein. Es wurde alles eingehend erklärt.

Im Anschluss an die Bootsfahrt besuchten wir das Wattenmeerhaus. Es ist für groß und klein sehr sehenswert.

Am späten Nachmittag wurde in Schortens wieder trainiert.

Der Besuch eines Schwimmbades war vor Fahrtbeginn angekündigt worden. Einige wollten sich dies nach dem harten Training gönnen, andere wollten dafür lieber trainieren. So fuhren wir mit einem Bus am Donnerstagnachmittag nach Wilhelmshaven ins Nautimo.

Wir konnten dort zwei lange Röhrenrutschen - mit und ohne Gummireifen -, sowie einen Sprungturm, ein Erlebnisbecken und ein Sportbecken nutzen. Zunächst wurde für das Sportabzeichen geschwommen und dann kam das Vergnügen.

Eine Besonderheit weist das Bad auf, eine Kletterwand am Springerbecken. Einige von uns probierten sie aus. An der höchsten Stelle war eine Glocke angebracht, die für uns an dem Tag allerdings unerreichbar war, obwohl ihr einige schon recht nahe kamen. Die Kletterwand neigte sich oben immer weiter zum Wasser, so dass wir mit absoluter Sicherheit abstürzten.

Die Abende waren frei für Spiele, Filme oder Zimmerdisco mit Karaokegesang. Für leichte Wehwehchen gab es Massagen und spezielle Gymnastikprogramme mit Heike. 
Da wir ein Häuschen für uns auf dem Gelände der Jugendherberge hatten, war um 22.00 Uhr keine unbedingte Nachtruhe nötig. Nur auf dem Außengelände musste dann Ruhe herrschen.  

Die fünf Tage vergingen wie im Fluge. Freitag war wieder Abreise. Wir fuhren an der Küste zu einem typischen Badeort mit Sandstrand und Strandkörben (Schillig). Es folgte ein kleiner Spaziergang und anschließend die Weiterfahrt zum Jadeport. Es gab einige Hinweise für Besucher. Wir mussten feststellen, dass diese nur für angemeldete Besucher galten. Es war lediglich ein Containerschiff angedockt. Zugegeben, es war schon richtig groß.

Zuletzt fuhren wir noch nach Dangast. Einem Bade- und Kurort am Jadebusen.Der Wettergott, es muss ihn wohl doch geben, merkte, dass sich unsere Reise dem Ende näherte. Es zogen immer mehr dicke Wolken auf und es wurde immer ungemütlicher. Wir konnten gerade noch einen kleinen Imbiss einnehmen, dann ging es endgültig auf die Rückreise. Alle kamen wohlbehalten wieder zu Hause an.  

Fotos werden noch eingestellt.

 

 

    

Zustand der Weitsprunganlagen im Elmstadion

Am 10.04.2017 fand ein kleiner Arbeitseinsatz im Elmstadion statt. Franziska Schölecke und Günter Sievert säuberten und harkten eine der Doppelweitsprunggruben. Es dauerte über eine Stunde bis der Sand wieder ansehnlich aussah. Es hatte sich viel Laub dort gesammelt und viele Samen hatten sich im Sand entwickelt. Sie mussten einzeln aus dem Sand gezupft werden.

Die Weitsprunggrube auf dem Hauptplatz wurde schon zuvor in mehreren Abschnitten hergerichtet.

Leider mussten wir feststellen, dass der Kunststoffplatz immer mehr mit Rissen durchzogen ist. An einigen Stellen gibt es bereits Löcher im Kunststoff. Der Platz macht einen Eindruck von Zerfall. Damit kann niemand zum Sport motiviert werden. Ohne neuen Kunststoffbelag geht es nicht mehr lange gut. 

Zustand der Weitsprunggrube vor der Reinigung und nach der Reinigung.

 

Zustand des Kunstoffplatzes (nur ein kleiner Ausschnitt)